Antiquitäten Händler

Date April 1, 2008

Für den Beruf des Antiquitätenhändlers gibt es keine einheitliche Ausbildung. Es gibt Antikmöbeldepots, die eine alte Scheune als Möbellager benutzen und mehr oder weniger antike Möble, Bilder, Geschirr oder Besteck aufkaufen und verkaufen. Die Betreiber selbst haben vielleicht eine Ausbildung zum Tischer absolviert oder haben sich die Kenntnis per Selbststudium angeeignet.

Es gibt aber auch Antiquitätenhändler, die vorher eine Ausbildung zum Kunst- oder Antiquitätensachverständigen durchlaufen haben und so den Kunden gegenüber auch als Experten und Berater auftreten können. Die Antiquitäten, die hier angeboten werden, sind mit Sicherheit teurer als die antiken Gegenstände, die von einem bloßen Antiquitätenliebhaber veräußert werden.

Viele Händler waren vorher über ein paar Jahre in einem Auktionshaus tätig oder als Angestellte bei einem Antiquitätenhändler beschäftigt gewesen.

Wer sich Kunde in Antiquitäten nicht auskennt und der Beratung bedarf, sollte sich vorher erkundigen, welche Laufbahn der jeweilige Händler hinter sich hat und wie lange er bereits in der Branche tätig ist.

Wer bereits über Vorkenntnisse verfügt und Antiquitäten sammelt kann in einem Antikmarkt auf dem Land das eine oder andere gute Schnäppchen machen. Oftmals verkaufen die hier ansässigen Antiquitätenhändler antike Möbel aus alten Bauernhöfen, die teilweise noch sehr gut erhalten sind. Zum Teil sind auch Restaurierungen notwendig und hier zeigt es sich, wer ein richtig guter und professioneller Händler ist. Viele Händler nämlich bieten eine Restaurierung erst gar nicht an und verweisen auf den günstigen Preis. Möchte man dann aber doch einen intakten Schrank erwerben, muss vorher noch extra ein Restaurator aufgesucht werden, der natürlich den Preis für den ehemals günstigen Schrank in die Höhe treibt.

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