Auktionshäuser für Antiquitäten
Mai 14, 2008
Auktionshäuser für Antiquitäten existieren seit der Verbreitung des Internets vermehrt auch als Antiquitätenhändler.
Sotheby´s ist eines der traditionsreichsten Auktionshäuser für Antiquitäten der Welt.
Es wurde im Jahre 1744 vom Buchhändler Samuel Baker in London gegründet. Die erste Auktion durch Gründer Samuel Baker fand am 11. März 1744 statt, als er einige hundert wertvolle Bücher verkaufte. Das Geschäftsfeld erweiterte sich im Laufe der Zeit um Versteigerungen von Druckgraphiken, Medaillen und Münzen. Der langjährige Präsident Peter Wilson betrieb nach dem Zweiten Weltkrieg die Internationalisierung des Auktionshauses. 1964 wurde das bedeutende amerikanische Auktionshaus Parke-Bernet erworben, Sotheby’s wurde so das größte amerikanische Auktionshaus. 1982 erwarb das US-Unternehmen General Felt-Industries eine Beteiligung von 14 Prozent am Auktionshaus.
Im Mai 1983 wurden in der New Yorker Niederlassung Sotheby Parke Bernet zwei Werke von Edgar Degas aus dem Jahr 1880 für rund 4,7 Millionen Euro verkauft.
Im Juni 2006 wurde Gustav Klimts Bild „Die Goldene Adele“ für die Rekordsumme von 135 Millionen Dollar bei Sotheby’s versteigert. Es wurde vom amerikanischen Milliardär Ronald S. Lauder erworben. Mit diesem Preis löste es das Werk „Junge mit Pfeife“ von Pablo Picasso als teuerstes Gemälde der Welt ab, das 2004 für 104,2 Millionen Dollar versteigert wurde.
Christie´s ist ebenfalls eines der bedeutendsten Auktionshäuser für Antiquitäten.
Die erste Auktion führte James Christie am 5. Dezember 1766 durch. Er arbeitete für die Aristokratie und für die königliche Familie. Im 18. und 19. Jahrhundert stand das Auktionshaus u. a. in Verbindung mit Katharina II und verkaufte ihr die Gemäldesammlung Robert Walpones, die einen wichtigen Beitrag für die Eremitage in Sankt Petersburg bedeutete.
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